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Etwas Fehlt

Ein Haustier

Nun eines Tages stand das Thema Haustier an und die ersten Diskussionen begannen. Zuerst haben wir uns für einen Hund geeinigt. Ich wollte einen Deutschen Schäferhund, Theresia wollte einen Berner Sennenhund.
Ich konnte mich an den Gedanken nicht gewöhnen.
Habe dann auf einen Rottweiler hingewiesen - Theresia wollte einen Berner Sennenhund.
O.K. Theresia hatte gewonnen und wir haben uns darauf hin einige Bücher über den Berner Sennenhund gekauft und nach dem wir wirklich nur Gutes über diese Rasse gelesen und gehört haben, war für uns klar unser neues Familienmitglied wird ein Berner Sennenhund sein.

Als Familienhund ist der Berner Sennenhund sicher die ideale Lösung, jedoch braucht auch er eine starke Hand, glauben Sie mir.

Hundesport

Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einem Berner Sennenhund gemacht. Wir haben sehr schnell festgestellt, dass der Gehorsam eines Hundes für den Besitzer bzw. Hundeführer sehr wichtig ist und daraufhin haben wir uns im nahe gelegenen Hundesport - Verein angemeldet und regelmässig den Hundekurs besucht.
Da meine Frau und ich sehr begeisterte Hundesportler sind, kam bald das Thema Hund Nr. 2 zur Sprache. Und so kauften wir noch einen weiteren Berner Sennenhund. Vingo war sein Name und war mein ganzer Stolz. Ich hatte nun endlich meinen eigenen Hund, mit dem ich Hundesport ausüben konnte. Rasch habe ich erkannt, dass mein Berner nicht für alle Sparten im Hundesport geeignet war. So musste ich schweren Herzens Prioritäten setzten und mir sagen BH1 als Ziel und dann Richtung Fährtenhund gehen.
Bevor ich mit Vingo in der BH - Gruppe richtig loslegen konnte ist er an einem Virus erkrankt und leider an diesem gestorben.
Mein Schock war gross und ich wollte nichts mehr vom Hundesport wissen. Theresia ging trotzdem noch regelmässig mit Ulk in den Hundekurs, neben bei hat sie mit Ulk die Wesensprüfung abgelegt und Ulk gekört. Ulk war ein sehr erfolgreicher Deckrüde und bei den Ausstellungen, die wir regelmässig besuchten, war Ulk auch immer vorne dabei.
Jetzt war die Zeit für mich gekommen, ich hatte keinen Hund und war trotzdem regelmässig auf dem Übungsplatz, zwar nur als Zuschauer, aber ich war da. Mein Entschluss stand fest. Ich wollte wieder aktiv Hundesport betreiben.
Aber dieses Mal lasse ich mich nicht mehr umstimmen - ich kaufte mir einen Deutschen Schäferhund aus einer Leistungszucht.
Mit meinem Deutschen Schäferhund standen mir natürlich im Hundesport alle Wege offen. Ich bin einige Male mit dem Züchter auf den Übungsplatz gegangen und habe schnell an der Abteilung C Gefallen gefunden. Wobei ich sagen muss Unterordnung und die Nasenarbeit sind auch sehr wichtige Disziplinen im Hundesport und werden nicht vernachlässigt.
Jedoch Schutzdienst ist doch etwas anderes und ich habe festgestellt, die Helferarbeit hat mich sehr stark beeindruckt und ich wollte auch Schutzdiensthelfer werden. So bin ich allmählich in die Rolle des Figuranten geschlüpft, besuche jährlich Weiterbildungskurse für Schutzdiensthelfer um mein Wissen zu erweitern.