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Hund, der problemlos mit dem Menschen zusammenlebt, bereitet viel Freude. Andernfalls kann er auch zu einer Gefahr werden. Nimm deshalb die Verhaltensweisen ernst, mit denen der Hund dich warnen will! Weist du welche? Erkennst du die Situation, in denen das Unfallrisiko hoch ist? Entspricht die Art, wie du deinen Hund haltest, seinen Bedürfnissen und der Gesetzgebung?
Die folgenden Infos und Tipps sollen dir helfen, Gefahren, die von deinem Hund ausgehen können, zu erkennen und zu vermeiden, damit der Hund der beste Freund des Menschen bleibt.
Knurren, mit dem Blick fixieren, Zähne zeigen, das Nackenfell sträuben oder sich versteifen sind beim Hund Drohungen. Schnappen und Beissen sind Angriffe. Diese Verhaltensweisen sind an sich Teil der normalen Hundesprache. Sie können jedoch in gewissen Situationen ein erhöhtes Risiko oder eine drohende Gefahr darstellen.
Wenn du bei deinem Welpen oder Hund solche wie oben beschrieben Verhaltensweisen beobachtest, musst du sofort reagieren und einen Tierarzt oder einen ausgewiesenen Hundeausbildner um Rat fragen.
Kind und Hund
Kinder müssen wegen Bissverletzungen doppelt so häufig ins Krankenhaus wie Erwachsene. Die meisten Unfälle passieren, während Hund und Kind unbeaufsichtigt sind.
Fast immer wird ein Kind von einem Hund gebissen, den es kennt. Dabei wird es meist am Kopf verletzt.
Ich weiss es ist oft sehr schwierig, wenn ein Kind oder mehrere Kinder mit dem Hund herumtollen und spielen, sie zu beaufsichtigen ohne zu Nerven.
"DOCH ES MUSS SEIN"
Abbildung: Kinder und Hunde - bitte nie unbeaufsichtigt lassen. Das Unfallrisiko ist da. Es muss nicht immer der Hund schuld daran sein.
1. Rufe deinen Hund bei Begegnungen frühzeitig zurück.
2. Nimm ihn an die Leine oder führe ihn bei Fuss.
3. Je nach Situation, lass ihn wieder frei, nach dem du an Sportler oder Spaziergänger vorbeigegangen bist oder nachdem du dich mit anderen Hundehalter verständigt hast.
4. Der Gehorsam kann in der Hundeschule deiner Wahl regelmässig geübt werden.
Abbildung: Der Gehorsam - ein wichtiger Bestandteil einer guten Ausbildung
Jogger, Velofahrer und Spaziergänger
Einige Hunde rennen auf Sportler oder Spaziergänger los, verfolgen sie oder zwingen sie, stehen zu bleiben.
Dieses Verhaltenmuster erzeugt missliche Situationen und kann sogar zu Unfällen führen. Überdies haben viele Leute Angst vor Hunden, und das oben genannte Verhalten des Hundes verschlimmert die Situation.
So können zwischen Hunden plötzlich Konflikte auftreten, bei denen die Besitzer gebissen werden, weil sie versuchen, die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen.
Um nicht in so eine Situation zu kommen befolge gewisse Regeln oder gehe aus Prinzip immer mit deinem Hund an der Leine spazieren.
Abbildung: Oft bestimmen die Hunde - und nicht der Besitzter die sozialen Kontakte.
Für Hundehalter gelten die eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Vorgaben. So musst du deinen Hund kennzeichnen (Chip) und registrieren.
Die Aufsichtspflicht
Wenn du einen Hund haltest, auch wenn s nicht dein eigener ist, bist du verantwortlich für alles was er tut. Er muss unter deiner Kontrolle sein. Du darfst ihn nur frei laufen lassen, wenn er auf deinen Ruf zuverlässig zurückkommt.
Der Hund hat ein zwingendes Bedürfnis nach regelmässigen Sozialkontakten mit anderen Hunden und Menschen.
Er hat ebenfalls ein Bedürfnis nach Bewegung: Je nach Hundetyp, Grösse und Alter kann er mehrere Stunden Spaziergang am Tag benötigen.
Der Hund braucht Beschäftigung: Suchspiele oder andere Arbeiten geben ihm wie auch dir Befriedigung.
Der Hund braucht Erziehung: Wenn du bei der Erziehung deines Hundes (besonders beim Abrufen) Probleme hast, wende dich an einen ausgewiesenen Hundeausbildner. Denn Gewalt wie Schreien, Isolierung oder sogar Schläge schüchtern den Hund so ein, dass er nicht mehr auf dich hören kann.
Abbildung: Kontakt zwischen Hund und Mensch - Im täglichen Spiel mit unseren Hunden werden Beschäftigung, Bewegung und Erziehungstools eingebaut. Diese haben wir dem alter entsprechend ausgebaut.
Wenn der Wunsch nach einem Hund immer grösser wird und man hat beschlossen einen Welpen sich an zu schaffen, sollte man einiges bedenken.
Ein Welpe ist wie ein kleines Kind, das in den ersten Monaten sehr aufnahmefähig ist und da solltest du für eine gute Sozialisierung und Integration für das spätere Alltagsleben sorgen. Eine Welpenspielgruppe ist genau das richtige und Welpen können bis zum alter von 16 Wochen daran teilnehmen.
Eines ist gewiss, du hast genauso viel Spass in der Welpenspielgruppe wie dein Hund.
Abbildung: Viel Spass in der Spielgruppe - und lernen für das spätere Hundeleben vor allem ist das ganze Stressfrei.
Wir glauben wenn man seinen Hund wie einen Kamerad und Freund behandelt verstehen sich gewisse Tipps und Ratschläge von selber. Unsere Erfahrung hat gezeigt ein zufriedener Hund bringt seine Leistung sehr gerne und kommt auch nicht auf dumme Gedanken.
Appell, Unterordnung oder wenn wir für die Ausstellung üben, haben wir mit unseren Hunden bis jetzt keine Probleme gehabt. In der Pubertät (... als Ulk in das so genannte Trotzalter kam) mussten wir etwas energisch auf unser Ziel hin arbeiten, aber immer noch ohne Zwang oder Gewalt. Wenn man eine konsequente Erziehung von Anfang an durchführt sollte es keine Probleme geben, die man nicht lösen kann ohne dem Hund zu schaden.
P.S.: Nicht nur wir Menschen machen Fehler, auch unser vierbeiniger Freund kann mal einen Fehler machen. Denn uns wird in der Regel auch verziehen.
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