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Gesundheit des Hundes

Den Impfzyklus einhalten

Was muss beachtet werden?

Ihr Hund sollte zum Impfzeitpunkt gesund und frei von Parasiten sein. Um letzteres zu gewährleisten, sollte ein bis zwei Wochen vor der Impfung eine Entwurmung durchgeführt werden.
Der jährliche Tierarztbesuch ist auch für die Gesundheitskontrolle sehr wichtig. Hunde können Schmerzen und Leiden gut verbergen, so dass die Krankheit zum Teil erst in einem fortgeschrittenen Stadium bemerkt wird.
Ein regelmässiger und rechtzeitiger Besuch in der Tierarztpraxis kann hier helfen Krankheiten bereits in einem frühen Stadium zu erkennen, so dass eine Heilung noch möglich ist und deinem Hund Schmerzen und unnötiges Leiden erspart bleibt.

Der Zwingerhusten

Zwingerhusten, wie der Name vermuten lässt, infizieren die Erreger die Atemwege der Hunde und führen meist zu einem trockenen, heftigen Husten, der manchmal bellend klingt (Zwingerhusten).
Der Zwingerhusten ist eine ziemlich komplexe Erkrankung, da mehrere verschiedene Erreger ( Z.B.: Viren wie Parainfluenzavirus, Adenovirus, aber auch Bakterien wie Bordetella bronchiseptica oder Mykoplasmen) entweder alleine oder in einer Kombination miteinander ähnlicher Symptome verursachen können.
Der Zwingerhusten tritt meist auf, wenn viele Hunde aud engstem Raum Kontakt haben (Hundeplatz, Agility, Hundepension) und eine Mischung der unterschiedlichsten Keime aller Hunde stattfindet.
Gegen die wichtigsten Erreger (Parainfluenzavirus und Bordetella bronchiseptica) kann geimpft werden. Die Impfung gegen Zwingerhusten kann intranasal erfolgen, ist vollkommen schmerz- und nebenwirkungsfrei und muss mindestens 72 Stunden vor einer Risikoperiode (Tierheimaufenthalt, Ausstellung etc.) durchgeführt werden.
Die Immunitätsdauer beträgt mindestens 3 Monate und eine Wiederholungsimpfung soll vor jeder neuen Risikiperiode gemacht werden.

Die Hepatitis

Die Hepatitis contagiosa canis ist eine durch Viren hervorgerufene, ansteckendne Leberentzündung, die besonders Hunde, u.a. aber auch Füchse befallen kann. Hunde infizieren sich meist durch den Kontakt mit anderen Hunden oder an deren Körperausscheidungen (Urin, Kot, Speichel). Einige Tage nach der Ansteckung zeigen sie Müdigkeit, vermehrt Durst und Appetitlosigkeit.
In Folge treten Bauchschmerzen auf, die durch einen aufgekrümmten Rücken oder durch eine besonders starke Berührungsempfindlichkeit hinter dem Rippenbogen deutlich werden können.
Auch Erbrechen, Durchfall und Bindehautentzündungen sind häufige Symptome. Seltener kommen Krämpfe vor. Vor allem bei Welpen verläuft die Erkrankung tödlich.
Je älter die Tiere werden, desto milder kann die Krankheit verlaufen. Eine Folgeerscheinung der Krankheit kann das sogenannte >> blue eye << (blaues Auge) sein, eine Hornhauttrübung, durch die das Auge undurchsichtig wird und wie ein Glasauge erscheint.

Eine Impfung gegen H.c.c. sollte jährlich erfolgen.

Die Tollwut (T)

Die Tollwut ist sicher die bekannteste und gefürchteste Erkrankung. Alle Säugetiere, Vögel und auch der Mensch sind gefährdet. Die Tollwut äussert sichvor allem in einer Gehirnentzündung. Eine Übertragung erfolgt meist mit dem Speichel durch einen Biss.
Von der Bissstelle aus wandern die Viren an den Nerven entlang Richtung Rückenmark und anschliessend zum Gehirn. Von dort aus zu den Speicheldrüsen, von denen aus das Unheil wiederum seinen Lauf nimmt, da das infizierte Tier natürlich nun via Biss wieder andere Tiere anstecken kann.
Während der Erkrankung durchlaufen die Tiere drei mehr oder weniger ausgeprägte Stadien, dievon Wesensveränderungen (z.b. werden wilde Tiere zahm) über Aggresivität hin (zahme Tiere werden wild) zur Depression mit Lähmungserscheinungen verschiedenster Muskeln führen.
Die Erkrankung endet meist mit dem Tod der Tiere. Es kommen jedoch auch atypische, mildere Erkrankungsformen vor. Sind die Tiere erst einmal erkrankt, ist keine Behandlung mehr möglich.

Die Leptospirose

Die Leptospirose ist eine Erkrankung, die durch Bakterien (Leptospiren) hervorgerufen wird. Die Ansteckung kann durch den Urin infizierter Hunde erfolgen, aber auch über Ratten an Tümpeln, Seen und feuchten Böden.
Die Leptospirose kann Nieren- und/oder Leberschwächen hervorrufen, gelegentlich aber auch symptomlos verlaufen. Infizierte Tiere können monate- bis jahrelang hin und wieder Leprospiren über den Urin ausscheiden.
Diese Bakterien können auch andere Tiere sowie den Menschen befallen! Der Hund jedoch ist besonders anfällig für diese Erkrankung, weshalb seine Impfung gegen Leptospirose besonders wichtig ist.

Die Impfung sollte jährlich wiederholt werden

Die Staube (S)

Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektion, an der nicht nur Hunde ,sondern auch marterartige Tiere (z.B. Frettchen und Nerze), aber auch Löwen erkranken können. Das Staupevirus ist eng verwandt mit unserem Masernvirus. Auch das Virus, welches das Seehundesterben verursachte, ist ihm sehr ähnlich. Die Staupe ist in Europa nach wie vor hochaktuell. Wie verläuft diese Erkrankung?
Infizierte Tiere scheiden Viren mit allen Körperflüssigkeiten aus und stecken dadurch andere Hunde an. Innerhalb einer Woche nach der Ansteckung bekommen die Hunde Fieber, bevor die eigentliche Krankheit ausbricht.
Diese kann sich durch drei sehr unterschiedliche Symptome äussern, die einzeln, aber auch in Kombination auftreten können. die starke Erkrankung ist sehr unterschiedlich und kann bleibende Schäden hinterlassen (z.B. an den Zähnen, den Fussballen) oder gar tödlich enden.
Eine erste Impfung kann schon in der 6. Woche erfolgen und sollte jährlich wiederholt werden.

Symptome wie

Die Parvovirose (P)

Die Parvovirose wird durch Parvoviren verursacht, die sehr nahe mit dem Panleukopenieviren, den Verursachern der Katzenseuche, verwandt sind.
Infizierte Hunde scheiden Parvoviren in sehr hohen Mengen mit dem Kot aus. Ein grosses Problem der Parvovirose stellt die monate- bis jahrelange Überlebensfähigkeit der Viren in der Umgebung dar.
Die meisten Desinfektionsmittel, Hitze und Kältebehandlungen sind wirkungslos, so dass die Krankheitserreger mit besonderen Massnahmen bekämpft werden müssen. Eine Ansteckung kann direkt via Artgenossen oder aber auch aufgrund der starken Widerstandsfähigkeit einfach durch eine infizierte Umgebung erfogen.
Einmal in den Körper gelangt, befallen die Parvoviren vor allem Dünndarmzellen. Befallene Zellen werden dabei zerstört. Die schlimme Folge ist ein sehr starker, oft blutiger Durchfall, häufig in Kombination mit Erbrechen.
Die Welpen leiden dann an einem sehr hohen Flüssigkeitsverlust und können, falls nicht rechtzeitig eine sehr intensive Therapie erfolgt, sterben. Bei sehr jungen Welpen werden hingegen in den ersten zwei Lebenswochen eher die Herzzellen angegriffen.
Diese meist tödlich verlaufende Form wird aber heutzutage seltener gesehen. Eine Infektionsmöglichkeit bei jungen Welpen sind ausserdem die Welpenspielgruppen, da sich hier junge Hunde verschiedenster Herkunft treffen und nicht nur soziale Kontakte, sondern auch Infektionserreger austauschen können.
Wollen Sie mit ihrem Welpen eine Welpenspielgruppe besuchen, so ist eine frühzeitige Impfung gegen Parvovirose unerlässlich.

Nach der Grundimmunisierung ab der 6. Woche sollte eine Imfung gegen Parvovirose jährlich erfolgen.

Gesundheitscheck

Da wir mit unseren Hunden auf verschiedenen Übungsplätzen im In- und Ausland sind und der Kontakt zu fremden Hunden nicht vermeidbar ist, werden unsere Hunde einem jährlichen Fit- und Gesundheitscheck unterzogen.

Da wir mit unseren Hunden nur die besten Erfahrungen mit den Ärzten der Tierklinik in Nesslau gemacht haben können wir diese nur weiter empfehlen.